Am 18. März 2025 fand im Konferenzraum 1302 des Wissenschafts- und Finanzzentrums ein Gespräch zwischen dem Vertretungsbüro Shandong des Bundesverbands der Mittelständischen Wirtschaft (BVMW) und der Genehmigungs- und Dienstleistungsabteilung der Jinan High-Tech Zone statt. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Bildung zu stärken und den Austausch sowie die Kooperation zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen zu fördern.

Die Sitzung wurde von Liu Yin, dem Generalvertreter des BVMW in Shandong, geleitet. Zu den Teilnehmern gehörten Xu He, stellvertretender Verwaltungsleiter des BVMW Vertretungsbüros Shandong, Liu Hongwen, hochrangiger Beauftragter der Genehmigungs- und Dienstleistungsabteilung der Jinan High-Tech Zone, Xu Li, Leiter des Büros für Unternehmensdienstleistungen der Genehmigungs- und Dienstleistungsabteilung, sowie die Mitarbeiter Jiang Shu und Zou Zhe.

Während des Treffens diskutierten beide Seiten intensiv über verschiedene Kooperationsbereiche. Liu Yin, Generalvertreter des BVMW in Shandong, präsentierte die umfangreichen Ressourcen des Verbands in Deutschland und schlug ein „1 zu 3“-Kooperationsmodell vor, bei dem ein chinesisches Unternehmen mit drei ausländischen Unternehmen zusammenarbeitet, um gegenseitige Vorteile und Win-Win-Situationen zu schaffen. Darüber hinaus plant der BVMW, die deutsch-chinesische Wirtschaftskooperation durch Veranstaltungen wie den „China Future Day“ und die Hannover Messe weiter voranzutreiben.

Die Genehmigungs- und Dienstleistungsabteilung der Jinan High-Tech Zone stellte drei wichtige Kooperationspunkte in Deutschland vor: Tübingen (Elektronikindustrie), Esslingen (Automobilindustrie, Sitz von Festo) und Heidelberg. Diese Standorte sind nicht nur wichtige Industriezentren in Deutschland, sondern auch bedeutende Brücken für die Zusammenarbeit zwischen der Jinan High-Tech Zone und deutschen Unternehmen. Beide Seiten erörterten auch die Machbarkeit der Einrichtung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums in Deutschland, um lokale Talente für die technologische Entwicklung zu nutzen und die Technologie in der heimischen Produktion anzuwenden, um die hohen Kosten für die Einrichtung von Produktionsstätten im Ausland zu senken.

Darüber hinaus wurden mehrere konkrete Kooperationsprojekte besprochen, darunter Chancen in den Bereichen Kinderbekleidung, neue Energie-Fahrzeuge, Müllfahrzeuge und Streifenwagen. Insbesondere im Hinblick auf den Wiederaufbau der Ukraine wurden Materialien wie Baumaschinen, Schrauben, Muttern und Stahlstangen diskutiert. Beide Seiten empfahlen Unternehmen aus Changzhou und Ningbo für Hardware sowie aus Linyi für Plattenmaterialien als potenzielle Partner.

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion war die Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Die Zusammenarbeit zwischen dem Jinan Vocational College und der deutschen Firma AKA im Rahmen des dualen Bildungssystems hat seit 2010 zahlreiche Talente für mehr als ein Dutzend Unternehmen in Jinan hervorgebracht. Martin Wurman, Bildungsbeauftragter des BVMW, äußerte den Wunsch, die Bildungszusammenarbeit in China weiter auszubauen, insbesondere in Fachbereichen wie der Automobilindustrie.

Abschließend erörterten beide Seiten die Zusammenarbeit in Branchen wie Edelstahl und Lagertechnik und planten, durch Industriecluster und führende Unternehmen mehr Firmen in die internationale Zusammenarbeit einzubinden.

Dieses Gespräch legte eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen. In Zukunft werden beide Seiten ihre Kooperation weiter vertiefen und die Umsetzung weiterer Projekte vorantreiben.

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