Am 20. März 2025 fand im Changqing-Campus der Shandong University of Art and Design ein Symposium zwischen der Universität, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und der deutschen Hozean Group GmbH statt. Die Parteien diskutierten intensiv über Themen wie Zusammenarbeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft, internationalen Austausch und "Bildungsexport" und erzielten mehrere Kooperationsabsichten.
Das Symposium wurde am Vormittag im Konferenzraum der 5. Etage des Verwaltungsgebäudes im Changqing-Campus abgehalten. Es wurde von Han Wentao, Mitglied des Parteikomitees und stellvertretender Präsident der Shandong University of Art and Design, geleitet. Anwesend waren die deutschen Vertreter Liu Yin, Chief Representative der BVMW-Niederlassung Shandong, sowie Xu He und Liu Kailu von der Hozean Group GmbH. Auf universitärer Seite nahmen Lin Yufeng, Direktor des Kunstmuseums der Universität, Yu Jianglong, stellvertretender Leiter der Abteilung für internationale Zusammenarbeit, und Li Ning, Leiter der Projektabteilung für Kooperationsentwicklung, teil.
Zunächst wurde der Kooperationsvertrag zwischen der Universität, dem BVMW und der Hozean Group GmbH diskutiert. Beide Seiten stimmten darin überein, die Shandong University of Art and Design in die "Innovationsgemeinschaft für Politik, Industrie, Bildung, Forschung, Finanzen, Dienstleistungen und Nutzung" der Provinz Shandong aufzunehmen und diese Klausel in den Vertrag aufzunehmen. Die Universität wird den Vertragstext vorbereiten und mit der deutschen Seite weitere Details besprechen. Zudem werden beide Parteien Unterlagen für die Zusammenarbeit sowie einen Rahmenvertrag unterzeichnen, um die Kooperation reibungslos voranzutreiben.

Im Rahmen der Spendenzeremonie überreichte der BVMW der Universität zwei deutsche Zinnplattenbilder – "Karl Spitzweg – Der ewige Bräutigam" und "Der Postbote im Rosental". Lin Yufeng, Direktor des Kunstmuseums, nahm die Spende im Namen der Universität entgegen und überreichte der deutschen Seite eine Spendenurkunde. Lin betonte, dass diese Werke nicht nur einen hohen künstlerischen Wert besäßen, sondern auch die tiefe Freundschaft zwischen China und Deutschland im kulturellen Bereich symbolisierten.
Anschließend diskutierten beide Seiten über den Aufbau einer gemeinsamen Plattform. Die deutsche Seite schlug vor, an der Universität einen Kooperationspunkt einzurichten und eine entsprechende Plakette anzubringen. Zukünftig soll ein gemeinsamer Raum für Unternehmen geschaffen werden, der nach einem Mitgliedschaftsmodell verwaltet wird. Darüber hinaus planten beide Seiten die Gründung eines Forschungs- und Designzentrums, das auf der Innovationsgemeinschaft basiert und Unternehmensbedürfnisse mit Projektergebnissen verknüpft, um deren Umsetzung und Effizienz zu fördern.

Ebenfalls diskutiert wurde die für den 9. April geplante "Deutscher Zukunftstag"-Veranstaltung. Die Universität wird eine Präsentation und Roll-Up-Banner vorbereiten, um die Erfolge der Kultur- und Kreativwirtschaft in Shandong zu präsentieren. Zudem ist geplant, im nächsten Jahr eine kleine Delegation nach Deutschland zu entsenden, um die Zusammenarbeit weiter voranzutreiben.
In Bezug auf zukünftige Kooperationsrichtungen wurden Themen wie "Kulturexport", die gemeinsame Einrichtung eines Kreativforschungszentrums durch chinesische und deutsche Hochschulen sowie "Bildungsexport" erörtert. Die deutsche Seite schlug vor, bei erfolgreichem Betrieb der Innovationsgemeinschaft ein kleines Kreativforschungszentrum in Deutschland einzurichten, um die Zusammenarbeit in Bildung, Ausbildung und Seminaren zu vertiefen. Zudem planten beide Seiten, auf der Oktober-Konferenz des Handelsförderungsverbands der Provinz Shandong weitere Kooperationsmöglichkeiten zu besprechen und Treffen mit relevanten Führungskräften zu arrangieren, um die Zusammenarbeit zwischen dem Industriedesignverband und dem Provinzialverband für industrielle Handelsförderung zu fördern.
Dieses Symposium legte eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen der Shandong University of Art and Design, dem BVMW und Hozean Group GmbH. In Zukunft werden beide Seiten in den Bereichen Kultur- und Kreativwirtschaft, Bildungsexport sowie Forschungs- und Designentwicklung eng zusammenarbeiten, um die gemeinsame Entwicklung von Kunst, Kultur und industrieller Innovation zwischen China und Deutschland voranzutreiben.